eine traurig angelegenheit, die man sich da ansehen muss: elffriede und sabine maier sind ein kontrapunktisches team, das sich selbst aufhebt, das perfekt zusammen arbeitet aber zu nichts kommt, das ununterbrochen schafft aber nichts erschafft: das ergebnis ist kein resultat. zwei positionen die sich gegenseitig aufheben /-auflösen und doch total präsent und aktiv sind. ein performativer akt der sich wie eine linie ohne anfang oder ende durch das gesamte symposium zieht und einfach abläuft. eine linie, die permanent entsteht und verschwindet. eine installation und performance und doch keine. was elffriede und sabine maier vorführen ist das nichts: es geht um das tun, um den entstehungsprozess, der weder ein werk noch ein produkt zum ziel hat. eine installation ohne anfang ohne ende in arbeit ...
ps: in einem geheimen versteck blühen eulen, pinguine und maulwürfe der vielen. elffriede hat vergessen, wer sie gezeichnet hat. wer sie findet, kennt das geheimnis.